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Ein Urvertrauen wiederbeleben

Alte Dame liest im Traumschwinger

Das Gefühl von

Sicherheit und Gehalten werden!

ERHALTUNG DER
LEBENSQUALITÄT

In der täglichen Arbeit mit Menschen mit altersbedingten Einschränkungen, wird schnell deutlich, dass die Erhaltung der Lebensqualität im Vordergrund steht. Jeder Mensch empfindet diese natürlich auf individuelle Weise. Neben der größtmöglichen Selbstständigkeit, ist ein weiterer Faktor von besonderer Bedeutung – das Wohlbefinden.

Je nach körperlicher oder geistiger Einschränkung, ist das Verlangen von Geborgenheit und Sicherheit besonders elementar. Der TRAUMSCHWINGER, individuell eingesetzt, kann die Bedürfnisse der Bewohner optimal stimulieren.

 

BERUHIGUNG UND TIEFENENTSPANNUNG

Auf Tuchfühlung mit dem angenehm weichen Netzgeflecht, wird der Körper von diesem umschlungen. Die dreidimensionale Schaukelbewegung, verursacht durch die Einpunktaufhängung, regt das Gleichgewichtsorgan an und belebt durch sanftes Wiegen das Urvertrauen wieder.  Das Gefühl von Gehaltenwerden und Sicherheit entsteht.

Besonders in der Betreuung von unruhigen Klienten, wie Demenzerkrankten, kann dieser Effekt zur Tiefenentspannung genutzt werden. Da diese beruhigende Wirkung in sehr kurzer Zeit eintritt, dient dies nicht zuletzt der Entlastung der Pflegekräfte. Unter Mithilfe von Aromen und Lichtdämmung kann diese Wohlfühlphase zu einem nachhaltigen Therapieerlebnis ausgebaut werden.

 

RÜCKENENTLASTUNG DURCH DRUCKUMVERTEILUNG

Bei Bettlägerigen muss immer für Druckumverteilung oder Druckerleichterung gesorgt werden. Das TRAUMSCHWINGER-Netzgeflecht hat sich auch hierbei bestens bewährt, da die Verteilung großflächig über den Körper erfolgt, ohne Naht oder Knotenpunkte. Ein weiterer positiver Effekt entsteht, auch für mobile Klienten. Die Rückenentlastung beim Sitzen wird deutlich verstärkt und ein verbesserter venöser Rückfluß ermöglicht. Der Grad der Rückengesundheit wird somit erhalten. Deshalb ist der Einsatz eines TRAUMSCHWINGERs auch als Rückzugsort zum Lesen, Entspannen und Schlafen in der Seniorenarbeit bestens zu empfehlen.

Ulrike Walter-Steinacker, tätig in einem Wohnprojekt für Alt und Jung, über den Einsatz des Traumschwingers

Ulrike Walter-Steinacker, Mitarbeiterin von Alt und Jung, tätig in einem Wohnprojekt Erfahrungsbericht zum Traumschwinger

 

Mitte Dezember 2014 wurde der Traumschwinger, der Firma Miraa Art, für eine Probephase unserer Wohngruppe zur Verfügung gestellt. Der Traumschwinger wird eingesetzt für Menschen mit körperlichen Einschränkungen und Wachkomapatienten. Die Probephase diente dazu, heraus zu finden, ob durch die individuelle Nutzung, eine höhere Lebensqualität bei den Kunden erreicht werden kann. In meiner Arbeit wurde der Traumschwinger bei vier Patienten genutzt. Zwei Kunden haben eine Halbkörperlähmung durch einen Schlaganfall, ein Kunde leidet an schwerster Demenz und ein Wachkomapatient.

Die zwei Schlaganfallpatienten zeigten die ersten Male große Angst, die aber sehr schnell in absolute Entspannung überging. Dank des angenehmen Materials und den leichten Schwingungen profitieren die Patienten enorm von dem Traumschwinger. Die eine Patientin äußerte sich so: „Ich fühle mich wie in Mutters Schoß“. In dieser Zeit vergaßen sie ihre eigene Behinderung und waren ganz bei sich. Ihre Aufmerksamkeit veränderte ihren Fokus, sie konnte Körperentspannung zulassen und freie Gespräche führen, ohne ihre eigenen Defizite immer zu spüren. Obwohl große Skepsis bei beiden Patienten die erste Behandlung begleitete, endete die erste Nutzung mit einem großen Wohlgefühl und der Frage, wann können wir den Traumschwinger wieder nutzen.

Der Demenzkranke leidet an einer schweren motorischen Unruhe, dadurch ist er sturzgefährdet. Auch hier gestaltete sich die erste Phase als sehr schwierig und brauchte einige Zeit um das Vertrauen für den Schwinger zu erreichen. Schnell zeigte sich ein gebendes Sicherheitsgefühl, durch das Anliegen der Seitennetze am ganzen Körper. Der Patient ließ sich komplett fallen und nahm zum Schluss eine Embryohaltung ein. Von kognitiver Seite konnte keine Rückmeldung gegeben werden, jedoch zeigte sich, dass der Körper, der sonst von Unruhe getrieben ist, sich für einige Zeit entspannen konnte.

Der Wachkomapatient nimmt während des ganzen Tages eine verkrampfte, überstreckte und angespannte Körperhaltung ein. Auch ist es nicht möglich durch Augenkontakt eine Beziehung zum Patienten aufzubauen. Oft gibt er laute Stöhngeräusche von sich. Das hineinlegen in den Traumschwinger erfolgt durch einen Lifter. Schon nach ganz kurzer Zeit zeigt sich bei diesem Patienten eine große Wandlung. Er ist fähig seine Verkrampfungen zu lösen und entspannt sämtliche Extremitäten. Auch die überstreckte Kopfhaltung wird aufgegeben. Und das erstaunlichste ist sicher, dass sogar Blickkontakt gesucht wird. Von der Lebensqualität gewinnt dieser Patient wohl am stärksten von dem Traumschwinger.

Fazit zu dem Traumschwinger: Durch geduldiges und emphatisches Handeln kann der Tramschwinger sowohl Menschen ohne als auch mit Einschränkungen eine positives Gefühl geben und für mehr Wohlgefühl sorgen.

Geraer Heimbetriebsgesellschaft mbH Pflegezentrum "Am Hofwiesenpark" über den Einsatz bei Wachkomapatienten

TRAUMSCHWINGER zur Unterstützung des Konzeptes der basalen Stimulation bei Dekubituspatienten

 

Einsatz bei Wachkomapatienten

 

1. Druckentlastung

Bei der langfristigen Lagerung muss immer für Druckumverteilung oder Druckerleichterung gesorgt werden. Das Traumschwinger-Netzgeflecht hat sich hierbei bestens bewährt, da eine großflächige Verteilung über den Körper erfolgt, ohne Naht oder Knotenpunkte

2. Vestibuläre Stimulation

Das Anregen des Gleichgewichtsorgans ist mit dem Traumschwinger sehr leicht und nachhaltig, sanftes Schwingen und Wippen durch die Gewebeelastizität sind ohne Aufwand möglich. Die Drehbewegung kommt hier zusätzlich dem Patienten zugute. Dies ist nicht durch die Bettlagerung möglich

3. Somatische Stimulation

Die Stimulation auf der körperlichen Ebene erfährt der Patient durch das sehr weiche Material und den leichten Effekt des Umschlungenseins durch das Netz, welches aber nicht einengt

4. Vertrauen schaffen

Durch die oben genannten drei Stimulationsbereiche wird ein Urvertrauen wiederbelebt, das wir von kleinen Kindern her kennen, denn das Wiegen, Gehaltenwerden, und sanfte Berührung durch das Traumschwinger-Netz führen zu dieser Sicherheit und inneren Ruhe. Unter Mithilfe von Aromen und Lichtdämmung kann diese Wohlfühlphase zu einem nachhaltigen Therapieerlebnis ausgebaut werden. Unsere Patienten werden. pro Therapieeinsatz für ca. 1. Std. im Traumschwinger belassen. (Snoezelraum)

5. Unruhe beseitigen

Auch sehr unruhige Patienten werden in sehr kurzer Zeit in unseren Traumschwingern ruhig und entspannt, dies dient nicht zuletzt auch zur Entlastung der Pflegekräfte Der Einsatz eines Traumschwingers ist auch für die Betreuung von Demenz-Patienten in einer Einrichtung zu empfehlen.

 

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